- Planen Sie für den gesamten Besuch 75–90 Minuten ein, oder etwa 20–30 Minuten, wenn Sie sich lediglich im Ausstellungsbereich umsehen möchten.
- Der Unterschied liegt im Workshop: Diese 60-minütige angeleitete Sitzung ist der Grund, warum die meisten Teilnehmer kommen, und sie gibt das Tempo für alles Weitere vor.
Schnelle Infos
ADRESSE
Schönbrunner Str. 99, 1050 Wien, Austria
EMPFOHLENE DAUER
2 Stunden
Zeiten
10:00–18:00
TICKETS
Ab 44,21 $
VORAUSSICHTLICHE WARTEZEIT – STANDARD
0-30 mins (Stoßzeiten), 0-30 mins (Nebenzeiten)
Schon gewusst?
Das Museum zeigt eine lebensgroße Schokoladenskulptur der berühmten Wahrzeichen Wiens, die komplett aus echter Schokolade hergestellt wurde.
Besucher können an geführten Verkostungen teilnehmen, die die Unterschiede zwischen Schokoladen aus verschiedenen Ländern aufzeigen.
Die interaktive Kakao-Dschungel-Ausstellung des Museums simuliert die tropische Umgebung, in der die Kakaobohnen angebaut werden.
Das Erste, was Ihnen hier auffällt, ist nicht die Größe, sondern der Duft: warmer Kakao, geschmolzene Schokolade und diese süße, an eine Bäckerei erinnernde Luft, die das gesamte rosafarbene Gebäude sofort in eine fröhliche Stimmung taucht. Anstatt an Glasvitrinen vorbeizugehen, erhalten Sie Werkzeuge, Schokolade und eine Aufgabe, die Sie damit erledigen sollen.
Das Schokoladenmuseum Wien wurde gegründet, um Schokolade von einem verpackten Souvenir in eine Geschichte zum Miterleben zu verwandeln. Es geht nicht um eine umfangreiche Sammlung, sondern darum, zu zeigen, wie sich Kakao vom rituellen Getränk zum alltäglichen Genuss entwickelte, und Ihnen anschließend die Möglichkeit zu geben, unter Anleitung eines Chocolatiers drei Tafeln selbst herzustellen.
Der Lohn ist herrlich greifbar: Sie gehen mit schokoladenverschmierten Fingern nach Hause, haben ein besseres Verständnis dafür, was in Schokolade steckt, und nehmen Ihre eigenen Kreationen in einer Schachtel für später mit.
Überspringen Sie diesen Punkt, wenn: Sie ein großes, traditionelles Museum oder eine ausführliche technische Werksführung wünschen.
Was gibt es im Schokoladenmuseum Wien zu sehen?

Werkbanktische
Das ist der Höhepunkt des Besuchs: Sie ziehen Ihre Schürze an, vor Ihnen steht geschmolzene Schokolade, und unter Anleitung eines Chocolatiers formen Sie drei Tafeln. Die Veranstaltungen sind interaktiv, daher lohnt sich eine Voranmeldung.
Azteken-Xocolatl-Station
Hier können Sie Schokolade genießen, die ihren ursprünglichen Wurzeln näher kommt: warm, würzig und weniger wie ein Dessert als wie ein Schokoriegel. Trinken Sie ihn, sobald er serviert wird; das Aroma ist Teil des Genusses.
Verkostungsproben
Heindl-Pralinen und Pischinger-Waffeln machen den Besuch zu einer Verkostung verschiedener Sorten nebeneinander und nicht nur zu einem einzigen süßen Genusserlebnis. Halten Sie sich in der ersten Runde noch etwas zurück, wenn Sie können; später gibt es in der Regel noch mehr Schokolade.
Mini-Ausstellungsbereich
Der Museumsbereich ist zwar überschaubar, vermittelt jedoch anhand von Exponaten zur Geschichte des Kakaos, Formen und einigen kurzen Fakten einen Überblick, den Sie in 10 bis 15 Minuten aufnehmen können, ohne den Rundgang zu verzögern.
Fotorequisiten und Schokoladenbrunnen
Erwarten Sie eher verspielte visuelle Elemente als klassische Galerien: überdimensionale Requisiten zum Thema Kakao, eine farbenfrohe Einrichtung und einen Springbrunnenbereich, der dem Raum eine unbeschwerte Atmosphäre verleiht. Jüngere Besucher verweilen hier in der Regel länger als Erwachsene.
Urkunde und Pralinen zum Mitnehmen
Sie nehmen drei selbst hergestellte Pralinen sowie eine Urkunde mit, die einen fröhlich-theatralischen Charakter hat. Es ist zwar nur ein kleines Detail, aber dadurch wird der Besuch zu etwas, das man später tatsächlich vorzeigen kann.
So erkunden Sie das Schokoladenmuseum Wien


- Kommen Sie bitte 10–15 Minuten früher, melden Sie sich an und beginnen Sie mit dem Workshop, solange Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Gaumen noch frisch sind.
- Sobald Ihre Riegel abkühlen, schlendern Sie durch die Ausstellungsecke und schauen Sie zum Schluss noch bei den Fotorequisiten und im Shop vorbei, damit Sie während des praktischen Teils keine Einkäufe mit sich herumtragen müssen. Diese Reihenfolge funktioniert, da der Museumsbesuch an sich nur kurz ist, während der Workshop die größte Konzentration und ein gutes Zeitmanagement erfordert.

- Unbedingt erlebenswert: die Herstellung Ihrer drei Schokoladentafeln, des gewürzten Xocolatl sowie die Verkostung der mitgelieferten Pralinen und Waffeln.
- Optional: die mit Requisiten gefüllte Ausstellungsecke und der Souvenirladen, die den Besuch um 10–15 Minuten verlängern und besonders lohnenswert sind, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind.
- Geführter Unterricht vs. Selbststudium: Eine Führung ist hier empfehlenswerter, da der Reiz in der Technik, den Verkostungshinweisen und der Live-Erläuterung liegt; eine Besichtigung auf eigene Faust eignet sich nur, wenn Sie dies als kurzen Abstecher zum Thema Schokolade betrachten.
Schokoladenmuseum Wien – Geschichte
Das Schokoladenmuseum Wien wurde von den Chocolatiers Bojan „Boyo“ Misaljevic und Jovana „Yoyo“ ins Leben gerufen, die es als Wiens erste Attraktion rund um das Thema Schokolade konzipierten. Ihre Idee war eher praktisch als monumentaler Natur: ein kompaktes Museum mit einer Werkstatt zu verbinden, damit die Besucher das Museum verlassen, nachdem sie selbst Schokolade hergestellt, probiert und verstanden haben.
Die Geschichte hinter dem Xocolatl-Getränk

Einer der Höhepunkte dieses Besuchs ist der gewürzte Xocolatl, der während des Workshops serviert wird. Bevor Schokolade zu dem Schokoriegel wurde, den sich die meisten Menschen heute vorstellen, wurde sie häufig als Getränk konsumiert – und zwar nicht immer als zuckerhaltiges. Wenn man es zusammen mit Chili, Vanille und Zimt probiert, erhält das Erlebnis einen historischen Bezug, den die kleine Ausstellung allein nicht vermitteln kann. Außerdem bereitet es Ihren Gaumen auf die süßeren Pralinen und Waffeln vor, sodass Sie den Kakaogeschmack wahrnehmen und nicht nur den Zucker. Für viele Besucher ist diese Tasse der Moment, in dem der Workshop zu einer Geschichte wird.
Häufig gestellte Fragen zum Schokoladenmuseum Wien
Ja, wenn Sie den Workshop buchen, anstatt ein großes Museum zu erwarten. Das Besondere an diesem Erlebnis ist, dass Sie drei Schokoladen selbst herstellen, Xocolatl probieren und Leckereien zum Mitnehmen erhalten.
Planen Sie 75 bis 90 Minuten ein, wenn Sie den Workshop und den Museumsbesuch miteinander verbinden möchten. Die geführte Schokoladenführung dauert etwa 60 Minuten; für den Ausstellungsbereich sollten Sie in der Regel weitere 10 bis 15 Minuten einplanen, zuzüglich zusätzlicher Zeit für Fotos und den Besuch des Ladens.
Lassen Sie sich weder den praktischen Kurs zur Schokoladenherstellung noch die Verkostung von gewürztem Xocolatl entgehen. Diese beiden Momente verleihen dem Besuch seinen Charakter. Für die Pralinen- und Waffelproben lohnt es sich, noch etwas Platz im Magen zu lassen, und das Zertifikat ist ein nettes Andenken.
Ja, insbesondere für Familien mit Kindern ab 5 Jahren und Erstbesucher, die nach einer Indoor-Aktivität suchen. Auch Erwachsene haben noch Spaß daran, doch der Ton ist spielerisch und der museale Teil ist überschaubar.
Ja, eine Voranmeldung ist die sicherere Variante, da die Plätze in den Workshops begrenzt sind und beliebte Termine schnell von Familiengruppen belegt werden. Wenn Sie an der praktischen Übung teilnehmen möchten, reservieren Sie bitte das [Kombi-Angebot: Tickets für den Schokoladen-Workshop + das Schokoladenmuseum Wien, bevor Sie losfahren.
Ja. Es werden in der Regel englischsprachige Kurse angeboten, und im Angebot enthalten ist ein englisch- und deutschsprachiger Chocolatier. Falls die Sprache für Ihre Gruppe eine Rolle spielt, wählen Sie Ihren Termin bei der Buchung sorgfältig aus Kombination: Tickets für den Schokoladen-Workshop + das Schokoladenmuseum Wien.