Im Inneren des Belvedere-Palasts | Kultige Kunstwerke, barocke Architektur und Ausstellungen zeitgenössischer Kunst

Der Belvedere-Palast ist ein architektonisches Meisterwerk und zeugt von der Kunst und dem Design des Barock. Der Palastkomplex besteht aus dem Oberen und dem Unteren Belvedere, die durch wunderschön angelegte Gärten miteinander verbunden sind. Ursprünglich als Sommerresidenz für Prinz Eugen von Savoyen erbaut, beherbergt das Schloss Belvedere heute eine beeindruckende Sammlung österreichischer Kunst, darunter Werke von Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Hier finden Sie alles, was Sie über die Sehenswürdigkeiten im Belvedere-Palastkomplex wissen müssen.

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Was gibt es im Belvedere-Palast zu sehen?

Gustave Klimt's 'The Kiss'

Gustav Klimts „Der Kuss“

„Der Kuss“, eines der bedeutendsten Werke der österreichischen symbolistischen Kunst, befindet sich im Oberen Belvedere. Dieses Meisterwerk, das Gustav Klimt zwischen 1907 und 1908 schuf, verkörpert seinen unverkennbaren Stil mit aufwendigen Mustern, Blattgold und Symbolik und stellt einen intimen Moment zwischen zwei Liebenden dar.

Egon Schiele's art
Oskar Kokoschka's works
Baroque architecture and decor
Belvedere Palace Gardens

Die Innenräume des Belvedere-Palasts

Das Belvedere ist nicht nur ein prächtiger Palast, sondern präsentiert zudem in verschiedenen Abteilungen Österreichs wertvollste Kunstsammlungen und architektonische Meisterwerke.

Oberes Belvedere

Nach dem Tod von Prinz Eugen ließ Kaiserin Maria Theresia das Obere Belvedere renovieren, damit es als Ausstellungsort für die königlichen Kunstschätze dienen konnte. Als eines der ältesten öffentlichen Museen der Geschichte zeugen die Innenräume dieses Palastes von den Siegen Alexanders des Großen. Das Obere Belvedere beherbergt zudem die weltweit größte Sammlung von Gemälden Gustav Klimts sowie Werke von Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Ferdinand Waldmüller und anderen Meistern des Jugendstils.

Mehr über das Oberes Belvedere

Unteres Belvedere

Das Untere Belvedere war als Wohnpalast errichtet worden. Nach 1716 diente das Untere Belvedere als Trennlinie zwischen der Stadt und dem barocken Architekturkomplex. Das prächtige Deckenfresko und die ovalen Stuckmedaillons in diesem geräumigen Saal sind dessen Hauptattraktionen. Zudem beherbergt der berühmte Marmorsaal hart erkämpfte Kriegstrophäen, Statuen gefangener Gegner sowie Terrassen und Nischen, die optische Täuschungen architektonischer Strukturen erzeugen sollen.

Mehr über das Unteres Belvedere

Museum Belvedere 21

Das Belvedere 21 ist ein Veranstaltungsort für Performance-Interventionen, Filmvorführungen, thematische Vorträge, Konzerte und Künstlergespräche. Es bietet der kreativen Gemeinschaft des Stadtviertels ein Forum, um mit einem wohlwollenden Publikum in Kontakt zu treten. Im Museum Belvedere 21 sind zudem einige der faszinierendsten modernen Kunstwerke zu sehen, die der österreichische Staat seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erworben hat.

Mehr über das Museum Belvedere 21

Die Orangerie des Belvedere

Die Orangerie diente ursprünglich als beheizte Aufzuchtstätte für Zitrusbäume. Das Besondere an der Orangerie war, dass ihr Dach und ihre Fassade im Sommer abgenommen werden konnten. Nach dem Tod von Prinz Eugen wurden die Bäume in das Pomeranzenhaus des Schlosses Schönbrunn verlegt. Im Jahr 1805 wurde das verschiebbare Dach der Orangerie renoviert und in Stallungen umgewandelt. Um einen zeitgemäßen Ausstellungsraum im „White Cube“-Stil zu schaffen, wurde das Innere der Orangerie im Jahr 2007 erneut renoviert.

Die Belvedere-Gärten

Die Belvedere-Gärten verbinden den Oberen und den Unteren Palast miteinander und beherbergen zahlreiche Statuen und Springbrunnen. Er entstand nach Hildebrandts übergeordneter Vision eines terrassierten Parks mit Wasserfällen und symmetrischen Treppen, der von Hecken und Spazierwegen gesäumt ist. Von der Terrasse gegenüber dem Oberen Belvedere aus können Sie einen atemberaubenden Blick auf den Garten und den Wiener Wald genießen.

Hinweise für Ihren Besuch im Schloss Belvedere in Wien

  • Tragen Sie bequeme Schuhe: Lassen Sie Ihre hohen Absätze und eng anliegenden Stiefel zu Hause und entscheiden Sie sich für möglichst bequeme, geschlossene Schuhe, um den Belvedere-Palastkomplex zu besichtigen. Der Komplex umfasst das Obere und das Untere Belvedere, die Belvedere-Orangerie sowie die Belvedere-Gärten.
  • Planen Sie einige Stunden ein: Der Belvedere-Palast erstreckt sich über ein weitläufiges Gelände und umfasst wunderschön gepflegte Gärten. In der Nähe des Palastes befindet sich zudem das Museum „Belvedere 21“, in dem Sammlungen zeitgenössischer Kunst ausgestellt sind. Planen Sie mindestens 4 bis 5 Stunden ein, um die Kunstsammlungen in Ruhe zu erkunden.
  • Beachten Sie die Richtlinien zum Fotografieren: Beachten Sie bitte die Richtlinien des Palastes zum Fotografieren. Bitte verwenden Sie keinen Blitz und versperren Sie die Wege nicht mit Stativen und Selfie-Sticks. Sie können bei der Kommunikationsabteilung des Palastes eine Genehmigung beantragen, um zu Forschungs- oder Berichterstattungszwecken Videos aufzunehmen oder Fotos zu machen.
  • Informieren Sie sich über Sonderausstellungen: Neben seinen ständigen Sammlungen beherbergt das Schloss Belvedere Sonderausstellungen und Wechselausstellungen, die verschiedene Epochen und Genres beleuchten. Bevor Sie Ihre Eintrittskarten für den Belvedere-Palast buchen, sollten Sie prüfen, ob derzeit Sonderausstellungen stattfinden, die Sie gerne besuchen möchten.
  • Entdecken Sie Sehenswürdigkeiten in der Nähe: Wenn Sie das Schloss besuchen, sollten Sie Ihren Aufenthalt in Wien optimal nutzen und weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe erkunden, wie beispielsweise die Altstadt, den Stephansdom oder den Naschmarkt – allesamt nur wenige Schritte vom Schloss Belvedere entfernt.

Häufig gestellte Fragen zum Inneren des Belvedere-Palastes

Das Schloss Belvedere besteht aus dem Unteren Belvedere und dem Oberes Belvedere, in dem der Großteil der bedeutenden österreichischen Kunstsammlungen untergebracht ist, darunter Werke von Gustav Klimt, Egon Schiele und vielen anderen. Auch das Innere des Palastes ist ein prächtiges Zeugnis der Barockarchitektur des 18. Jahrhunderts. Die Innenräume zeichnen sich durch kunstvoll verzierte Säulen und Bögen aus, und die Wände sind mit aufwendig gearbeiteten Mosaiken verziert.

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