Öffnungszeiten, Anfahrt, Eingänge und die beste Ankunftszeit
Das „Johann Strauss Konzert Wien“ ist ein Live-Klassikkonzert und Museumserlebnis, das vor allem dafür bekannt ist, dass man hier Strauss’ Musik in dem letzten noch erhaltenen originalen Strauss-Konzertsaal hören kann. Da sich der Veranstaltungsort außerhalb des Wiener Stadtzentrums befindet, empfiehlt es sich, den Abend als vollwertigen Ausflug zu planen und nicht als kurzfristige Ergänzung. Die meisten Besuche verlaufen reibungslos, wenn man den Besuch im Museum, den Begrüßungsdrink und die Sitzplatzverteilung richtig abstimmt. Dieser Leitfaden hilft Ihnen bei der Planung der Route, der Anreise, der Tickets und des Zeitplans, damit der Abend nicht gehetzt wirkt.
Wenn Sie nur die Entscheidungen treffen möchten, die Ihren Abend tatsächlich verändern, fangen Sie hier an.
Das Haus Strauss befindet sich im ruhigen Wiener Stadtteil Döbling, etwa 5 bis 6 km nordwestlich der Altstadt, wobei Heiligenstadt der nächstgelegene größere Verkehrsknotenpunkt ist.
Döblinger Hauptstraße 76, 1190 Wien, Österreich
Die Vorbereitung ist unkompliziert, und der Fehler, den die meisten Besucher machen, besteht nicht darin, die falsche Tür zu wählen, sondern darin, dass sie zu kurz vor 20:30 Uhr eintreffen und dadurch Zeit im Museum verlieren.
Wann herrscht der größte Andrang? Samstage, die Monate Juli und August sowie die Weihnachtswoche sind am schnellsten ausgebucht, und im Foyer herrscht zwischen 20 Uhr und Vorstellungsbeginn die größte Menschenmenge, wenn sich die Gäste des Abendessens und die Abendbesucher dort versammeln.
Wann sollten Sie eigentlich fahren? An einem Dienstag- oder Mittwochabend außerhalb der Hauptreisezeiten haben Sie mehr Platz im Museum, können in der Halle leichter Fotos machen und müssen sich vor der Vorstellung nicht in einem Gedränge drängeln.
| Ticketart | Was ist im Lieferumfang enthalten? | Ideal für | Preis |
|---|---|---|---|
Standard-Konzertkarte | Konzertplatz + Museumseintritt + Begrüßungsgetränk | Ein erster Besuch, bei dem Sie den kompletten „House of Strauss“-Abend genießen möchten, ohne für die vorderen Reihen extra bezahlen zu müssen | Ab 65 € |
VIP-Konzertkarte | Sitzplätze in der ersten Reihe oder in der vorderen Reihe + Konzert + Museumseintritt + Begrüßungsgetränk + Programmheft als Andenken | Ein kurzer Aufenthalt in Wien, bei dem die Aussicht, die Atmosphäre und die beste Lage wichtiger sind als der Preis | Ab 140 € |
Paket mit Abendessen und Konzert | 3-Gänge-Menü im Restaurant SIMON + Konzertkarte + Museumseintritt + Begrüßungsgetränk | Ein besonderer Abend, an dem Sie sich wünschen, dass Abendessen, Kultur und Konzert nahtlos in einem Programm miteinander verbunden sind | Ab 102 € |
Tageskarte für das Strauss-Museum | Museumseintritt am Tag + App-basierter Audioguide | Ein kultureller Besuch am Tag, wenn Sie nicht für die Abendvorstellung bleiben können, aber dennoch die Geschichte der Familie Strauss und die Ausstellungsstücke erleben möchten | Ab 23 € |
Das Haus Strauss ist überschaubar und leicht zu erkunden: Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, sich nicht zu verlaufen, sondern das Museum und das Foyer so zu erkunden, dass Sie nicht in Eile sind, sobald die Halle geöffnet wird.
Empfohlene Route: Beginnen Sie zunächst mit den hinteren Räumen des Museums, kehren Sie dann zum Foyer zurück, um etwas zu trinken, und begeben Sie sich frühzeitig in den Saal; die meisten Besucher verfahren umgekehrt und übersehen so die besten, kontextreichen Galerien.
💡 Profi-Tipp: Sehen Sie sich das Museum vollständig an, bevor Sie sich Ihr Getränk holen – sobald man im Foyer Halt macht, vergehen leicht 15 bis 20 Minuten, ohne dass man es merkt.





Epoche: Historischer Konzertsaal aus dem Jahr 1837
Dies ist der emotionale Mittelpunkt des Besuchs: der letzte erhaltene originale Strauss-Konzertsaal, restauriert mit Kronleuchtern, Deckenfresken und Reihen klassischer Thonet-Stühle. Die meisten Menschen konzentrieren sich auf die Bühne, doch der Saal selbst ist Teil des Erlebnisses – vor allem vor der Vorstellung, wenn man all die Details wahrnehmen kann, die verschwinden, sobald die Lichter ausgehen.
Wo Sie es finden: Hinter dem Foyer, durch die Haupttüren des Konzertsaals am Ende des Abendrundgangs.
Art der Darbietung: 60-minütiges Live-Orchester mit Sopran
Das Orchester und die Sopranistin sind der Grund, warum man hier ist, und das Programm konzentriert sich eher auf die bekanntesten Strauss-Hits als auf weniger bekannte Stücke. Was viele Besucher nicht erwarten, ist, wie schnell die Stunde ohne Pause vergeht; daher ist es hier besonders wichtig, sich vor dem ersten Ton richtig einzurichten – mehr noch, als man denkt.
Wo Sie es finden: Auf der Hauptbühne in der Strauss Hall.
Ein unvergesslicher Moment: Synchronisierte Projektions- und Lichtsequenz
Während des Finales von „An der schönen blauen Donau“ taucht der Saal in tiefe Blautöne, und die visuelle Gestaltung wirkt nicht mehr wie ein bloßer Zusatz, sondern wird zu einem integralen Bestandteil der Musik. Viele Besucher erinnern sich an die Melodie, eilen jedoch an der Inszenierung vorbei, die ihr ihre Wirkung verleiht – wenn man sich zuerst das Museum ansieht, gewinnt das Finale deutlich an emotionaler Kraft.
Wo Sie es finden: In der Schlussphase des Konzerts in der Strauss Hall.
Art der Erfahrung: Multimedia-Ausstellung
Das Museum ist nicht nur ein Wartebereich vor dem Konzert. Hinzu kommen die Familiengeschichte, das gesellschaftliche Leben im Wien des 19. Jahrhunderts, Originalobjekte und interaktive Elemente wie die Dirigierfunktionen, die der Live-Show eine authentische Note verleihen, sodass sie nicht als reine Theateraufführung wirkt. Besuchern entgeht oft, wie sehr sich die Projektionen während des Konzerts an dem orientieren, was das Museum bereits vorgestellt hat.
Wo Sie es finden: In den Museumsräumen neben der Halle, vor dem Konzertsaal.
Zusätzlich enthalten: Österreichischer Sekt oder alkoholfreier Saft
Der Begrüßungsdrink ist zwar nur eine Kleinigkeit, doch er verleiht dem Abend eine ganz andere Atmosphäre, indem er die Ankunft zu einem Teil der Veranstaltung macht, anstatt dass man in einer Schlange anstehen muss. Was viele übersehen, ist das Foyer selbst – wenn Sie einen Moment innehalten, werden Sie die Porträts und Ausstellungsstücke bemerken und spüren, dass es sich hier um einen echten historischen Veranstaltungsort handelt und nicht um einen gewöhnlichen Konzertsaal.
Wo Sie es finden: Im Foyerbereich, bevor Sie die Strauss-Halle betreten.
Dieses Erlebnis eignet sich am besten für Kinder im Schulalter und Jugendliche, die ein 60-minütiges Konzert durchhalten und interaktive Ausstellungen mehr schätzen als das aktive Mitmachen.
Das Fotografieren ist im Museum, im Foyer und im Saal vor und nach der Vorstellung grundsätzlich gestattet; vom Filmen und Fotografieren während der Musik wird jedoch aus Rücksicht auf die Künstler und das Erlebnis des Publikums abgeraten. Der Einsatz von Blitzlicht ist sowohl in den Ausstellungsräumen als auch in der Halle keine gute Idee, und Stative oder Selfie-Sticks würden in den engen Gängen und angesichts der historischen Bestuhlung störend wirken.
Entfernung: Etwa 6 km – etwa 20 Minuten mit dem Taxi oder 30 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Warum Menschen sie kombinieren: Es ist die gelungenste thematische Kombination in Wien: tagsüber das meistfotografierte Strauss-Wahrzeichen der Stadt, abends Strauss’ Musik in einem historischen Konzertsaal.
Entfernung: Etwa 6 km – etwa 15 Minuten mit dem Taxi oder 25–30 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Warum Menschen sie kombinieren: Das Haus der Musik bietet Ihnen am Nachmittag einen interaktiven Einblick in Musik und Geschichte, während das House of Strauss am Abend mit einem Live-Orchester aufwartet.
Grinzing
Entfernung: 3 km – etwa 10 Minuten mit dem Taxi
Gut zu wissen: Dies ist der einfachste Abstecher vor dem Konzert, wenn Sie Weinstuben, ein gemächlicheres lokales Tempo und ein Abendessen außerhalb des formellen Rahmens des Restaurants SIMON suchen.
Donaukreuzfahrtschiff legt am Schwedenplatz an
Entfernung: Etwa 6 km – etwa 20 bis 25 Minuten mit dem Taxi
Gut zu wissen: Eine Flussfahrt am Nachmittag lässt sich gut mit dem Abendkonzert verbinden, vor allem, wenn Sie gerne die Wiener Wasserstraßen erkunden möchten, bevor Sie „An der schönen blauen Donau“ live hören.
Döbling ist ruhig, reizvoll und für dieses Konzert gut erreichbar, doch ist es nicht der praktischste Ausgangspunkt für einen ersten Besuch in Wien. Sie gewinnen eine ruhigere Nachbarschaftsatmosphäre und einen leichteren Zugang zu Grinzing, verlieren jedoch die Fußgängerfreundlichkeit, die die Innere Stadt und den Ring so praktisch macht. Es eignet sich für Stammgäste, Paare und Reisende, die gemütliche Abende in ruhiger Umgebung dem Trubel im Zentrum vorziehen.
Die meisten Besuche dauern 2–3 Stunden. So haben Sie genügend Zeit für den Museumsbesuch, den Begrüßungsdrink und das 60-minütige Konzert. Wenn Sie ein Abendessen im Restaurant SIMON einplanen, sollten Sie von der Ankunft bis zum Verlassen des Restaurants 3,5 bis 4 Stunden einkalkulieren, damit der Abend nicht zu gehetzt wirkt.
Ja, wenn Sie an einem Sommerwochenende oder in der Weihnachtswoche zu Besuch sind oder wenn Ihnen die Sitzplatzwahl wichtig ist. An Wochentagen im Winter ist es in der Regel einfacher, kurz vor dem Termin zu buchen, doch die besseren Sitzplatzkategorien sind dennoch zuerst vergeben. Eine frühzeitige Buchung ist besonders wichtig, wenn Sie VIP-Optionen oder Angebote mit Abendessen wünschen.
Nicht als separates Upgrade, da Standardtickets bereits den zügigen Einlass beinhalten und die Wartezeiten in der Regel kurz sind. Das größere Problem ist hier der Zeitpunkt, nicht die Warteschlange. Wenn Sie frühzeitig da sind, sichern Sie sich Ihren Museumsbesuch und genügend Zeit zum Fotografieren weitaus besser, als es jeder Vorteil durch das Umgehen von Warteschlangen könnte.
Bitte kommen Sie 30 bis 45 Minuten früher, wenn Sie sich das Museum ansehen und vor dem Konzert den Begrüßungsdrink genießen möchten. Wenn es Ihnen nur um die Aufführung selbst geht, reichen 15 bis 20 Minuten in der Regel aus. Der Abend wird erst dann etwas eng, wenn Sie erst gegen 20:30 Uhr erscheinen.
Ja, aber kleiner ist besser. Mit einer kompakten Tasche lässt sich der Veranstaltungsort leichter bewältigen, und sperrige Winterbekleidung wird üblicherweise gegen eine Gebühr von etwa 1 bis 2 € an der Garderobe abgegeben. Die beengten historischen Sitzplätze sind ein weiterer Grund, nicht mit einem großen Rucksack oder den Einkäufen für einen ganzen Tag anzureisen.
Ja, im Museum, im Foyer und im Saal vor und nach der Vorstellung. Vom Fotografieren und Filmen während der Musik wird abgeraten, damit das Konzert nicht zu einem Meer aus Bildschirmen wird. Der Einsatz von Blitzlicht ist sowohl in den Ausstellungsräumen als auch in der Halle nicht empfehlenswert.
Ja, der Veranstaltungsort eignet sich gut für Gruppen und Reisegruppen. Die nach Kategorien reservierten Sitzplätze machen Gruppenbuchungen relativ unkompliziert, und das einstündige Konzertformat lässt sich gut in ein umfangreicheres Wien-Programm integrieren. Sollte Ihre Gruppe besondere Anforderungen an die Barrierefreiheit haben, sollten Sie dies im Voraus angeben.
Ja, insbesondere für Kinder ab etwa 6 Jahren, die ein 60-minütiges Konzert durchhalten können. Die interaktiven Elemente des Museums tragen dazu bei, und die visuelle Gestaltung des Konzerts macht es spannender als einen rein traditionellen Kammermusikabend. Für sehr kleine Kinder könnten die Abendtermine und die Form der Sitzveranstaltung eine größere Herausforderung darstellen.
Ja, der Veranstaltungsort ist für die meisten Rollstuhlfahrer barrierefrei. Am Seiteneingang befindet sich eine Rampe, ein Aufzug verbindet die Museumsebenen mit der Halle, und im Erdgeschoss gibt es barrierefreie Toiletten. Es ist dennoch ratsam, den Veranstaltungsort im Voraus zu informieren, damit die entsprechenden Sitzplätze bereitgestellt werden können.
Ja, sowohl vor Ort als auch in der Nähe. Das Restaurant SIMON ist die einfachste Wahl, da es sich im selben Komplex befindet und auf den Konzertplan abgestimmt ist. Wenn Sie es lieber etwas legerer oder mit lokalem Flair mögen, bieten sowohl Grinzing als auch die Gegend um Heiligenstadt gute Möglichkeiten für einen Besuch vor der Vorstellung.
Es gibt keine strenge Kleiderordnung. „Smart Casual“ ist die sicherste Wahl, da dieser Stil sowohl zum Ambiente als auch zur Stimmung passt, doch auch Touristen in gepflegter Freizeitkleidung werden sich hier nicht fehl am Platz fühlen. Wenn Sie das Abendessen-Paket gebucht haben, ist etwas elegantere Kleidung angemessener.
Ja, aber Sie wählen nach Datum aus, anstatt sich erst am Abend zu entscheiden. Manche Abende konzentrieren sich stärker auf Strauss, während andere ein breiteres Programm der österreichischen Klassik bieten. Wenn Ihnen das Format wichtig ist, überprüfen Sie bitte das aufgeführte Programm, bevor Sie Ihre Buchung bestätigen.