Am besten eignet sich die erste Stunde an einem Wochentag. Da es sich um ein kompaktes Museum handelt, wirkt sich bereits die Ankunft einer Kleingruppe darauf aus, wie leicht Sie vor den größten Globen einen Schritt zurücktreten können. Wenn Sie Zeit mit den Plattenfirmen verbringen möchten, sollten Sie die Nachmittage am Wochenende vermeiden.
Überblick
- Zugriff: In allen Tickets der Österreichischen Nationalbibliothek enthalten
- Separate Ticket: Nicht erforderlich
- Wann Sie es sehen werden: Midway, falls Sie einen Bibliotheksbesuch an mehreren Standorten planen
- Besuchsdauer: 30–45 Minuten selbstgeführt / 45–60 Minuten mit einem Reiseleiter
- Beste Zeit: Die erste Stunde an einem Wochentag; in den kompakten Zimmern ist es ruhiger und man kann besser lesen
- Einschränkungen: Bitte beachten Sie die Beschilderung in der Galerie bezüglich des Fotografierens; die Verwendung von Blitzlicht, Stativen und großen Taschen kann mit Einschränkungen verbunden sein.
So gelangen Sie zum Globe Museum Wien
Der Eintritt ins Globe Museum Wien ist in allen Tickets der Österreichischen Nationalbibliothek enthalten. Es ist kein separates Ticket erforderlich. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es Kartografie und Astronomie zu Objekten macht, die man aus nächster Nähe untersuchen kann – von Erdgloben bis hin zu Himmelsmodellen. Im Rahmen des Netzwerks der Österreichischen Nationalbibliothek eignet sich der Besuch am besten als eigenständige Station im Palais Mollard an der Herrengasse, oft in Verbindung mit der Staatshalle oder dem Esperantomuseum, anstatt im Rahmen eines festgelegten Rundgangs durch die Galerien. Wählen Sie ein Ticket, das Ihnen genügend Zeit sowohl für die Staatshalle als auch für das Globe-Museum lässt, denn dies ist eine der wenigen Museumseinrichtungen in Wien, bei denen 30 ruhige Minuten den Besuch völlig verändern.
So erleben Sie das Globe Museum Wien am besten
Beste Besuchszeit
Wie viel Zeit sollten Sie einplanen?
Planen Sie 30–45 Minuten für einen selbstgeführten Rundgang ein, oder bis zu 60 Minuten, falls Sie die Beschriftungen genau lesen möchten. Die Sammlung ist zwar überschaubar, doch die Exponate laden zum Vergleich ein. Wenn Sie sich zu sehr beeilen, verschwimmen die Globen zu Ausstellungsstücken statt zu wissenschaftlichen Instrumenten.
Wo dies in Ihre Reiseroute passt
Betrachten Sie dies als einen gezielten Zwischenstopp im Rahmen eines 2–3-stündigen Besichtigungsprogramms der Österreichischen Nationalbibliothek. Kombinieren Sie den Besuch mit einem Abstecher in die Staatshalle oder ins Esperantomuseum und machen Sie anschließend in der Innere Stadt eine Pause. Planen Sie diesen Besuch nicht als Lückenfüller zwischen den hastig absolvierten Besichtigungen in der Innenstadt ein.
Verhaltensmuster von Menschenmengen
Bei der Überfüllung geht es hier eher um die Größe der Räumlichkeiten als um Warteschlangen vor dem Eingang. Sobald eine Schulklasse oder eine Gruppe mit Reiseleiter den Raum betritt, verengen sich die Sichtwinkel rund um die größten Vitrinen. Bei einem Besuch außerhalb der Stoßzeiten können Sie die Exponate in aller Ruhe betrachten; gehen Sie also nicht davon aus, dass ein ruhiges Museum immer geräumig wirkt.
Worauf Sie sich konzentrieren sollten, wenn die Zeit knapp ist
Beginnen Sie mit den Erdgloben, gehen Sie dann zu den Himmelsgloben über und schließen Sie mit den Armillarsphären ab. Durch diese Reihenfolge lässt sich die Sammlung leichter lesen. Wenn Sie nur 15 Minuten Zeit haben, verzichten Sie lieber auf das gründliche Lesen der Beschriftungen, nicht jedoch auf die Anzeigen der Geräte.
Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt
Die meisten Besucher drehen eine kurze Runde und gehen wieder, ohne die Erd- und Himmelsgloben nebeneinander zu vergleichen. Heben Sie sich diesen Zwischenstopp außerdem nicht für das Ende eines überfüllten Tages auf. Ihre Aufmerksamkeit ist hier wichtiger als die reine Spielzeit.
Die besten Tickets für einen Besuch im Globe Museum Wien
| Ticketart | Warum sollten Sie sich dafür entscheiden? |
|---|---|
Standard-Bibliotheks-Eintritt | Ideal für einen kurzen, gezielten Besuch im Globe-Museum in Verbindung mit einem weiteren Highlight der Österreichischen Nationalbibliothek. |
Gemeinsamer Bibliotheksbesuch | Das ist besser, wenn Sie am selben Tag auch die State Hall oder ein anderes Bibliotheksmuseum besuchen möchten. |
Geführte Tour | Ideal, wenn Sie Hintergrundinformationen zu Kartografie, Astronomie und zur Entstehungsgeschichte der Sammlung wünschen. |
Warum es einen Besuch wert ist
Die meisten Besucher erwarten dekorative Antiquitäten und sind überrascht, wie praktisch diese Gegenstände einst waren. Das Globe Museum ist insofern außergewöhnlich, als es veranschaulicht, wie sich die Menschen die Erde und den Himmel vorstellten, bevor es moderne Karten, Satellitenbilder und digitale Astronomie-Apps gab. Es gilt zudem weithin als das weltweit einzige öffentliche Museum, das sich ausschließlich mit Globen befasst. Nutzen Sie Ihre Zeit hier, um sich auf drei Dinge zu konzentrieren: wie sich Grenzen verändert haben, wie man sich den Himmel vorgestellt hat und wie Instrumente Ideen in funktionierende Modelle umsetzten.
Erdgloben
Achten Sie auf Küstenlinien, Handelswege und große, unverseuchte Binnengebiete. Diese Lücken sind von Bedeutung, da sie zeigen, wo das Wissen endete und die Spekulation begann. Wenn Sie ältere Globen miteinander vergleichen, sehen Sie nicht nur die Geografie – Sie erkennen auch, wie sich die Gewissheit im Laufe der Zeit ausweitete.
Himmelsgloben
Diese Karten stellen eher Sternbilder als Länder dar. Stellen Sie sich nah genug heran, um die mythologischen Figuren mit den wissenschaftlichen Beschriftungen zu vergleichen, und treten Sie dann einen Schritt zurück, um die gesamte Kugel zu betrachten. Sie ergeben mehr Sinn, wenn man sie als Himmelskarten betrachtet und nicht als dekorative Doppelgänger von Erdgloben.
Armillarsphären und Instrumente
Diese ringförmigen Instrumente veranschaulichen, wie frühere Gelehrte sich die Bewegungen am Himmel vorstellten. Konzentrieren Sie sich auf die Achsenmarkierungen, die sich schneidenden Kreise und die mehrschichtige Geometrie. Auf diese Weise lässt sich am schnellsten erkennen, dass es in diesem Museum um wissenschaftliches Denken geht und nicht nur um das Sammeln seltener Objekte.
Das Globe Museum wurde 1956 für die Öffentlichkeit eröffnet, doch die Sammlung spiegelt weitaus ältere höfische und wissenschaftliche Traditionen der Kartierung der Welt und des Himmels wider. Was als wissenschaftliches und pädagogisches Material begann, entwickelte sich zu einem Fachmuseum innerhalb der Österreichischen Nationalbibliothek, in dem Globen nicht nur als Dekoration, sondern als Arbeitsinstrumente bewahrt werden. Das prägt den Besuch auch heute noch: Sie betrachten Werkzeuge, die einst Aufschluss darüber gaben, wie die Welt verstanden wurde.
Bedeutende Persönlichkeiten
Vincenzo Coronelli | Globushersteller
Venezianischer Mönch und Kartograf, bekannt für seine großen barocken Globen, die das Sammlerwesen in Europa prägten.
Gerard Mercator | Kartograf
Seine Kartierungsmethoden veränderten die Art und Weise, wie Europa die Geografie auf Karten und Globen darstellte.
Willem Blaeu | Kartograf und Instrumentenbauer
Ein niederländischer Handwerker, dessen Globen Navigation, Astronomie und Druckkultur miteinander verbanden.
Wichtige Infos zu Ihrem Besuch
- Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00–18:00 Uhr
- Geschlossen: Montag
- Öffnungszeiten an Feiertagen: Die Öffnungszeiten an Feiertagen können sich ändern; bitte erkundigen Sie sich daher vor Ihrer Anreise.
- Planungshinweis: Bitte kommen Sie gegen 17:15 Uhr, wenn Sie einen entspannten Besuch genießen möchten.
- Adresse: Palais Mollard, Herrengasse 9, 1010 Wien | Kartenansicht
- Nächstgelegene U-Bahn-Station: Herrengasse an der U3, etwa 2–3 Minuten zu Fuß
- Einstiegspunkt: Bitte nutzen Sie den Eingang des Palais Mollard an der Herrengasse und nicht den Eingang der Staatshalle am Josefsplatz.
- Aus der Staatshalle: Rechnen Sie mit etwa 5 bis 7 Minuten zu Fuß, wenn Sie beide Bibliotheksstandorte besuchen möchten.
- Routenstil: Dies ist eine eigenständige Museumseinrichtung innerhalb des Netzwerks der Österreichischen Nationalbibliothek, sodass Sie diese mit einer gültigen Eintrittskarte direkt besuchen können.
- Gebäudetyp: Da sich das Museum in einem historischen Palast befindet, hängen die Zugangswege davon ab, welcher bemannte Eingang gerade genutzt wird
- Zugang zum Aufzug: Bitte wenden Sie sich an die Österreichische Nationalbibliothek, um Informationen zum aktuellen barrierefreien Weg und zu den Aufzugsmöglichkeiten zu erhalten.
- Mobilitätshilfen: Der Rundgang ist kurz und findet ausschließlich in Innenräumen statt, auch wenn der Platz in den Ausstellungsräumen bei größeren Vitrinen etwas beengt wirken kann.
- Sitzplätze: In den kompakten Ausstellungszimmern ist die Anzahl der Sitzplätze begrenzt
- Hilfe: Wenn Sie sich vor Ihrem Besuch mit dem Museum in Verbindung setzen, können Ihnen die Mitarbeiter die beste Anfahrtsroute empfehlen.
- Fotografie: Bitte beachten Sie die Beschilderung am Eingang und in den Ausstellungsräumen, da die Zugangsbedingungen je nach Ausstellung variieren können.
- Flash: Verzichten Sie bitte auf Blitzaufnahmen, es sei denn, das Personal gestattet dies ausdrücklich
- Stative: Stative und andere sperrige Fotoausrüstung unterliegen möglicherweise Einschränkungen
- Speisen und Getränke: Bitte halten Sie beides außerhalb der Ausstellungsräume
- Große Taschen: Überdimensionale Exponate müssen unter Umständen außerhalb der Ausstellungsräume verbleiben
Häufig gestellte Fragen zum Globe Museum Wien
Ja. Der Eintritt ins Globe Museum Wien ist im gültigen Eintrittsticket für die Österreichische Nationalbibliothek enthalten. In der Regel wird kein separates Ticket für das Globe Museum ausgestellt.
Nein. Führen Sie zunächst eine Buchung des Eintritts in die Österreichische Nationalbibliothek durch und besuchen Sie anschließend das Globe Museum im Rahmen dieses Besuchs.
Ja. Sie können direkt zum Palais Mollard in der Herrengasse gehen, anstatt über die Staatshalle am Josefsplatz hineinzugehen.
Am besten eignet sich dies als 30- bis 45-minütiger Zwischenstopp im Rahmen einer 2- bis 3-stündigen, auf Bibliotheken ausgerichteten Route. Kombinieren Sie den Besuch mit einem Besuch der State Hall oder des Esperantomuseums.
Planen Sie 30–45 Minuten für einen selbstgeführten Rundgang ein, oder bis zu 60 Minuten, falls Sie die Beschriftungen gerne genau lesen möchten.
Manchmal. Die in der Preisgestaltung inklusiven Besichtigungen variieren je nach Tour; bitte prüfen Sie daher vor der Buchung die genaue Route, falls das Globe Museum Wien für Sie im Vordergrund steht.
Ja. Es eignet sich am besten für Kinder im schulpflichtigen Alter, da die Objekte visuell dargestellt sind; für ältere Kinder und Erwachsene sind jedoch die Beschriftungen von größerem Nutzen.
Beginnen Sie mit den Erdgloben, fahren Sie dann mit den Himmelsgloben fort und schließen Sie mit den Armillarsphären ab. Durch diese Reihenfolge lässt sich die Sammlung leichter nachvollziehen.
Nein. Das Globe Museum befindet sich im Palais Mollard in der Herrengasse, nur wenige Gehminuten vom Staatssaal am Josefsplatz entfernt.
Bitte überprüfen Sie vor den Aufnahmen die aktuellen Hinweisschilder am Eingang. Die Regeln für das Fotografieren können je nach Ausstellung variieren, und es können Einschränkungen bei der Verwendung von Blitzlicht oder Stativen geben.





















